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Cover-Bild: #15 Bye-bye "Made in Germany"? Chinas Kung-Fu-Roboter übernehmen
Episode 15

#15 Bye-bye "Made in Germany"? Chinas Kung-Fu-Roboter übernehmen

41 Min25. Februar 2026
#15 Bye-bye "Made in Germany"? Chinas Kung-Fu-Roboter übernehmen — Folge 15
00:00 / 41:25

Über diese Episode

Während wir in Deutschland noch über die 4-Tage-Woche und den demografischen Wandel jammern, faltet sich in China ein 1,60m großer Roboter aus einem Koffer und macht fehlerfreie Shaolin-Backflips. Für 20.000 Dollar pro Stück. Ohne Krankheitstage, ohne Betriebsrat.Patrick und Tobias stellen in Folge 15 die unbequeme Frage: Sind wir die Dinosaurier der Industrie? Wir sprechen über das sogenannte "Leapfrogging" – warum Schwellenländer unsere veralteten Fabriken einfach überspringen und direkt menschenleere Roboter-Werke bauen. China dominiert 38% des Marktes, Südkorea hat die höchste Roboterdichte. Und Europa? Schaut zu.

Transkript

Hi, hi, hi, willkommen zurück bei Zukunft ist relativ. Mein Name ist Patrick. Und hier ist der Tobias, hallo. Hi, hi Tobias. Ja, wir sind mitten im chinesischen Neujahr, beziehungsweise das chinesische Neujahr ist gerade rum oder hat gerade angefangen, wie man es benennen möchte. Okay. Hast du es gewusst? Ja, man kriegt das mit. Man kriegt das mit, wenn einer der größten Volksnationen in ein neues Jahr geht. Weißt du auch, was für ein Jahr es jetzt ist? Nein. Ist es nicht irgendwie das Mondes oder so? Das Schweins, das Huhn, ich habe keine Ahnung. Ja, es gibt viele Tierkreiszeichen und sowas. Das finde ich das Schöne bei denen. Finde ich auch immer schön, dass so die Jahre eine Bedeutung haben. Das finde ich ganz gut. Lehnt sich so ein bisschen an der Speisekarte. Aber das ist gar nicht unser Thema jetzt. Das lenkt mal wieder ab. ich wollte ein ganz anderes Thema reinbringen. Und zwar, ich weiß nicht, wer es gesehen hat, wenn nicht, guckt es euch an, es war faszinierend auf YouTube zig Videos, Shorts und auf TikTok, Instagram und was weiß ich, wo ihr es noch übergegangen habt. Man ist nicht dran vorbeigekommen. Man ist nicht dran vorbeigekommen, die chinesischen Neujahrsfeier. Und was haben sie präsentiert? Roboter. Und zwar nicht nur irgendwelche Roboter, sondern 1,60 Meter groß, zusammenfaltbar in einem... Humanoide Roboter? Humanoide Roboter, die zusammengefaltbar so groß sind wie ein Staubsauger-Roboter in einem Karton, in Anführungszeichen, lässt sich mit einem Koffer transportieren, wer sich quasi den Aufbau und den Abbau noch dazu angeschaut hat, also quasi noch ein Informationsmaterial drumherum. Der Roboter steigt in den Koffer, wird ausgeschaltet und dann legt er sich automatisch zusammen, klappt sich selber in den Koffer ein und ist dann quasi abtransportierbar. Aber das ist nur eine Sache, wo ich gedacht habe, das ist der Hammer. Der eigentliche Wahnsinn ist, was diese Roboter mittlerweile können, Tobias, und das muss ich kurz erzählen, das war so faszinierend. Es gibt ja die Schauling, den Trunken Mönch, oder Trunken Schauling, wurde ja auch schon zigmal verfilmt, zumindest in den 70ern, 80ern, Tchekichan hat das auch gemacht. Und der Trunken Mönch ist ja so, dass er quasi hinfällt und stolpert und springt und mit der Flasche in der Hand wieder hochspringt und irgendwelche tolle Moves macht und Backflips und Sidekicks und die Wände hochrennt und wie auch immer. und die haben das quasi eins zu eins nachgebaut. Also die haben die Performance parallel mit Kindern eine Schauline-Performance gemacht mit Robotern, die wirklich mit Schwertern, mit Stöcken auch gekämpft haben und auch mit Kindern interagiert haben. Wirklich faszinierend in welcher Präzision und natürlich die Synchronisation war 100%. Also richtige Choreo, wo sie mit den Kindern zusammen dann gekämpft haben. Ja, richtig, also sie haben mit den Kindern zusammen gekämpft und Choreo gemacht und dann war natürlich noch mit Sprungpolstern sind sie hochgesprungen, sie sind die Wände hochgeklettert, haben Backflip gemacht, also wirklich total wendig, wie ein Kung-Fu-Kämpfer, zeigt also quasi, wie beweglich und Transportmöglichkeiten und steht nicht im Backflick auf wie ein Mensch, sondern er drückt sich einfach aus dem Stand nach oben, was wir quasi von der Anziehungskraft gar nicht hinkriegen können. Aber dank Robotermechanik steht er einfach so auf. Ja, die haben halt die Motoren überall eingebaut und können sie einfach hochfahren. Ja, genau. Die Energie fließt durch den Körper. Ich glaube, Menschen könnten das auch, aber die müssen dafür halt sehr, sehr viel trainieren, sehr viel Muskulatur aufbauen und der Roboter kann das halt einfach dann aus der Fabrik rausgefahren. Und das Ganze dann einmal, ich weiß nicht, 10 oder 12 Stück oder 16 Stück waren das, die das quasi performt haben. Und der große Abschluss, die waren alle nur 1,60 Meter groß. Also ich sage es mal einfach wie ein 15-jähriger oder 14-jähriges Kind. Und so waren auch die Kinder, mit denen sie quasi die Show gemacht haben. Und das Highlight war dann, dass zum Schluss dann quasi der große Robotermeister kam, wie der Shaolin-Großmeister, haben sie es dann quasi präsentiert, der Roboter dann zwei Meter groß oder drei Meter groß, der dieselbe Akrobatik im Prinzip auch so hinlegen kann, mehr oder weniger. Er hat es jetzt nicht alles so gezeigt, die Springer hat er nicht gezeigt, aber er hat gezeigt, wie er auch diese Kung-Fu-Handbewegung machen kann, den Ausfallschritt und dergleichen. Wenn das dann eine Ansage an die Welt war, so nach dem Motto, Schaut her, wie weit unsere Robotertechnologie ist. Und deswegen habe ich gedacht, das würde ich mal gerne ins heutige Thema mitbringen. Die neuen Roboter oder vielleicht ein neues Zeitalter der Roboter, Robotik, was sind da für Möglichkeiten, wo stehen wir gerade? Deswegen, Tobias, gib mir mal deine Einschätzung dazu. Wie siehst du das? Hast du es gesehen, zufällig? Ja, ich habe auch ein paar Shorts dazu gesehen und fand das auch sehr beeindruckend. Es kam ja auch ein bisschen schon rüber, als ob das alles AI generiert ist. es gibt dann natürlich Sachen, wo man dann sieht, dass das aus verschiedenen Perspektiven gefilmt ist und die Roboter wirklich das alles springen und an die Wand und Backflip und auch mit den Menschen synchron sich bewegen, also wirklich sehr, sehr es hat sehr auf mich sehr zukunftsmäßig gewirkt und nicht mehr so Clunky-Roboter, die auf Messen irgendwie versuchen zu laufen oder irgendwie mit Menschen zu interagieren und dann gegen Wände laufen, umkippen auf der Bühne, was man ja auch immer wieder sieht. Diese Roboter waren so perfekt schon, dass sie eine ganze Show gemacht haben. Und das hat natürlich Eindruck hinterlassen. Das war wirklich schwer beeindruckt, weil von der Beweglichkeit steht dieser Roboter dem Mensch nichts nach oder ist dem, sag ich mal, noch voraus. Und damit wird natürlich eindeutig klar, dass er damit auch jegliche menschliche Handlung interpretieren kann in irgendeiner Art und Weise oder nachbauen kann oder auch in Fabriken quasi einsetzbar ist, weil er genauso wie ein Mensch agieren kann und dann kommt es jetzt quasi nur noch auf die Power an, wenn du den quasi so stark machst oder das Getriebe oder die Motoren so stark machst, dass der quasi bionik, wie man so schön die doppelte menschliche Power hat, kann ich mir das total gut vorstellen, dass die einsetzbar sind, in Logistik tragen, gerade im Schiffsbau. Also ich habe mir dann hinterher noch den Bericht dazu gezogen von der IRF, glaube ich, heißt die Abkürzung, Internationaler Robotik Foundation, die wirklich total spannend, was die auch präsentieren und welche verschiedene Arten das geben oder wie die verschiedenen Nationen Roboter quasi nutzen. Hast du es zufällig auch gesehen? Ja, ich habe da auch meine Recherche gemacht. Ja, okay. Ja, gut. Wir haben uns ein bisschen auf den Podcast natürlich auch vorbereitet, muss man auch dazu sagen. Aber da sind auch wirklich Sachen rausgekommen, wo ich auch sicher bin, dass unsere Zuhörer jetzt tatsächlich fragen, ist das jetzt der Wendepunkt in der ganzen Era? Oder, also da sind schon Fakten dabei, die hätte ich so nicht erwartet. Ja, ich führe da mal kurz ein bisschen ein, was ich so jetzt quasi noch aus dem Kopf ein bisschen zusammenbekomme. Das Spannende bei diesem Bericht von der Internationalen Roboter Foundation ist natürlich, wie die KI und die Autonomie sich natürlich mit dem Roboter quasi vereint und dazu natürlich auch vielleicht generative Anpassungen machen kann. Gerade in Geschäftsprozessen haben die quasi aufgeführt, wenn der Roboter in der Firma eingesetzt wird und durch die Kamerasysteme, es gibt ja zwei verschiedene Arten, wie der Roboter quasi lernt, entweder durch Sehen, also durch Videolens, oder er ist vorher programmiert, ich sage mal, wie der klassische Roboterarm, wie wir das quasi kennen aus der Automobilindustrie, da ist es einfach der Roboterarm, da muss das Teil genau so kommen, dass der Roboterarm das genau so packen kann, Da kann er genau dort dann die Schweißpunkte setzen. Genau, er hat sozusagen eintrainierte Wege und Maße, wo er sich halt hinbewegt auf der Produktionsstraße. Deswegen ist er ja auch starr montiert am Band und kann dadurch halt immer wieder in die gleiche, also er fährt in die Startaufstellung, dann kommt das Werkstück oder das Metallteil halt rein von der Karosserie zum Beispiel im Autobau und er weiß ganz genau, wo die Punkte zu setzen sind, weil er fährt einfach einen Meter nach vorne, 30 Zentimeter nach links, dann wieder nach unten schweißt. Er weiß ganz genau, da liegt das Gerät. Er hat gar keine Kamera, aber durch seine Sensorik, wo das Werkstück jetzt liegt auf dem Land, weiß er, wo er hinfahren muss zum Schweißen. Genau. Das sind eintrainierte oder einprogrammierte Bewegungen und Muster. Die sind halt starr und deswegen muss das Teil auch quasi immer in demselben Winkel, in derselben Reihenfolge oder in derselben Abstandsfolge kommen, damit der Arm das so greifen kann. Was macht jetzt die generative KI, die quasi mit Kamerasensoren ausgestattet ist? Das heißt, das Teil kommt vielleicht nicht in der richtigen Position. Das macht dem Roboter aber in dem Fall gar nichts, weil er sich dementsprechend anpasst. Und ich sage jetzt einfach mal, wenn menschliche Fehler passieren, das passiert uns allen, ja, und ich sage mal, der Vorarbeiter vielleicht ein Mensch war und der das Teil nicht richtig angebracht hat oder richtig auf Band positioniert hat, ist das für den Roboter dann dank der visuellen Erkennung kein Problem mehr, sondern er passt seine Handlungen dementsprechend an. Das heißt, es braucht nicht mehr der Roboter starr in dieser Kombination, so wie wir es gerade beschrieben haben, zu kommen, sondern er passt seine Handlungen dem Teil an, so wie es kommt. Das heißt, er kann es verarbeiten, ob es jetzt links rumsteht oder rechts rumsteht, Die Kamera erkennt es, scannt es, sieht, es steht auf dem Kopf zum Beispiel oder muss um 180 Grad drehen, dann nimmt der Roboter, der humanoide Roboter, das Teil und dreht sich das in der passenden Form, sodass er es quasi benutzen kann. Ja, das ist ja auch, wenn du jetzt mal so siehst, eine sehr flexible Arbeitsweise, was der Roboter kann. Du kannst dann auf diesem Fließband, nehmen wir mal eine Produktionskette, viele verschiedene Arten von Dingen herstellen und der Roboter passt sich immer wieder dem an, was gerade kommt für einen Teil. Was ja ein großer Vorteil ist, weil du kannst dann auf einer Produktionsstätte ganz viele verschiedene Sachen herstellen. Stimmt, du könntest quasi verschiedene Programme… durch die Bilderkennung. Aber so wie du es gerade sagst, so kannst du natürlich verschiedene Programme auch ablaufen. Ich sage jetzt einfach mal, in der ersten, wir kennen das alle, weil wir natürlich in Deutschland sind oder quasi die Autoproduktion ist bei uns groß. Wir haben alle mal so eine kleine Vorstellung, vielleicht mehr oder weniger, wie so eine Autoproduktionsstraße aussieht oder wir haben es schon mal gehört oder visualisiert bekommen. So kannst du dann natürlich von 8 bis 10 die Produktion Karosserie fahren und von 10 bis 12 kannst du die Produktion umstellen auf, wo wir aus Türen bauen oder sowas in der Art und von 12 bis 14 Uhr fährst du quasi die dritte Produktionslinie und bist du natürlich nicht an einem Band stafffixiert und das muss jetzt so durchlaufen, sondern du verkleinerst so natürlich die Kapazität und kannst die Größe der Fabrik und baust quasi nach und dann die Teile so wie du es brauchst. Ich stelle mir jetzt gerade VW vor, ein Riesenproduktionswerk in Wolfsburg, da läuft ein Produktionsband, das darf nie zum Stehen kommen. Ich selber habe es auch schon erlebt, dass da für fehlende Blinker ein Hubschrauber nach Rotterdam geschickt am Hafen, um sieben Blinker abzuholen, weil das billiger ist, den Hubschrauber dorthin zu schicken. Anstatt dass das Band steht. Und so kannst du natürlich sagen, ja gut, das Teil ist jetzt gerade nicht da oder die Rohstoffe sind gerade nicht da. Wir stoppen ein kurzes Band. Was haben wir da für Rohstoffe? Wir haben Türen da. Stell mal bitte das Programm um auf Türen. Dann hast du natürlich eine gewisse Rüstzeit, bis das Programm umgestellt ist oder der Roboter sich quasi die neuen Teile rangeholt hat. Aber dann hast du quasi keinen Produktionsausfall. Du fährst das Band in Anführungszeichen trotzdem weiter und produzierst einfach die zweite Charge oder das zweite Programm. Und wenn die Teile vom ersten wieder da sind, kannst du wieder umstellen. Das ist ja eine Effizienzsteigerung. Flexibilität auch. Aber so wie du es erzählst, kam mir auch gerade in den Kopf so dieses, was wir ja auch kennen, ist Pakete zum Beispiel verpacken. Die sind ja auch immer unterschiedlich groß. Und da könnte natürlich so ein Roboter auch den Menschen ersetzen an so einem Band, um immer das Klebeband drauf zu machen. Also gerade wenn es um so Sachen einpacken geht, in Kartons zum Beispiel bei Amazon, die dann in den LKW geladen werden, da ist ja nicht jedes Paket gleich groß. Aber das könnte ja so ein Roboter ja auch viel besser sich darauf einstellen, auf die verschiedenen Paketgrößen und das dann einfach dann handeln. Da brauchst du dann halt nicht verschiedene starre Roboter, sondern nur so ein, zwei von diesen sehr flexiblen Roboter. Ja, oder das kannst du dann auch anders lösen, indem du quasi Paketstationen machst. Das heißt, Größe S geht an den Roboter, Größe M geht an den zweiten Roboter. Ja, aber da brauchst du dann wieder mehr Fläche. Du brauchst mehr Fläche, wo du halt diese ganzen Produktionsketten hast und du musst dann auch irgendwo auf dem Band unterscheiden, was für eine Größe ist das jetzt. Okay, das geht jetzt links lang. Das ist so groß, das geht rechts lang. Und so hättest du ja aber eine Vereinfachung von dem ganzen Prozess. Da brauchst du ja nicht mehr irgendwelche Abweichungen haben in deiner großen Fabrik oder in deinem Lager, sondern du hast einfach flexible, autonome Maschinen, die auf unterschiedliche Typen von Paketen dann reagieren. Und das ist ja auch, würde ich sagen, ein großer Vorteil. Es macht es ja auch viel einfacher für den Hersteller von so einer Fabrik, oder wenn du so eine Fabrik hochziehst, so ein Lager. Dann hast du da einfach deine zwei, drei Roboter, die am Schluss dann dafür da sind, zu kompensieren. Also die machen das Ding zusammen und packen das dann irgendwo auf so einen Wagen, der dann wieder zum LKW fährt. Ja, natürlich. So gesehen hast du recht, klar. Was der nächste spannende Punkt dazu natürlich auch ist, ist der Internet of Things. Jeder hat es schon mal gehört. Keiner kann sich was richtig darunter vorstellen. Straubsaugerroboter, Kühlschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen, alles ist vernetzt. Die Welt kommuniziert über das Internet, das ist IoT. Und jetzt im Produktionsprozess, wir bleiben nochmal bei der Automobilbranche, weil wir das vielleicht leichter denken können, oder ich kann es leichter denken, möchte ich ehrlich sein. Ist ja natürlich dann auch so, der Roboter schraubt jetzt von mir aus hier die Schraube M5 hier jedes Mal mit rein und sieht auf einmal sein Kasten geht leer mit M5. Dann müsste ja quasi irgendwo, oder wir bleiben mal kurz in der Menschenkomponente, irgendwann muss ja eine Mindestbestellmenge ausgelöst werden in einem vollautomatisierten Lager, dass dann die Bestellung kommt, die Ware wird angeliefert, dann wird es wieder aufgefüllt und so läuft es nie leer. Aber bisher ist es, sage ich mal, noch sehr menschlich getrieben. Wir haben das schon vielleicht dahingehend optimiert, dass wir gesagt haben, wir haben Mindestbestellmengen. Das heißt, wenn wir sehen, dass hier die letzte Schraubkasten rausgeht, oder das vorletzte, das drittletzte, geht automatisch der Bestellung an den Lieferanten raus, bring uns bitte die neuen Schrauben, die werden angeliefert, kommen wieder ins Regal und dort werden sie natürlich dann wieder verbraucht. Wenn die Internet of Things, wenn die alle miteinander vernetzt sind, Das heißt, der Roboter läuft im System und ist auch gekoppelt mit dem ERP-System. Das heißt, auch mit dem Warenwirtschaftssystem, was in der Firma läuft, sieht er auch automatisch, wenn er das Paket rausnimmt oder den Mindestbestellung erreicht, gibt es diese Meldung schon. Achtung, hier ist ein Fehlbestand. Die Bestellung wird ausgelöst, automatisch. Und jetzt kommt der Lieferant und sagt, wir können es nicht liefern. das läuft quasi auch, oder wir haben Lieferverzögerung, Schwierigkeiten, wir kriegen das Rohmaterial nicht bei, dann läuft das zurück auch gleichzeitig wieder ins System, das Band erkennt, okay, Schraube M5 ist jetzt momentan nicht lieferbar, wir müssen das Programm wechseln und dann läuft automatisch schon der Programmwechsel, weil die Sachen alle miteinander vernetzt sind. Das heißt, der Roboter steht am Band, ist vernetzt mit dem eigenen Netzwerk, gibt die Rückmeldung schon, ich habe den Lagerbestand, ich habe das vorhanden, ich habe es nicht vorhanden, uns fehlt für die nächste Produktion dies und das. Das heißt, es könnte ja auch sein, dass ich dann umstelle auf Programm 2, wie wir gerade besprochen haben, und dann stelle ich fest, bei Programm 2 fehlt aber auch was. So wird schon direkt klar, auch Programm 2 kann nicht gestanden werden. Wir müssen direkt umgehen zu Programm 3, weil dafür haben wir jetzt die Materialien da. Ja, aber das entscheidet dann kein Mensch mehr an der Stelle, weil die Systeme alle miteinander vernetzt sind und diese Entscheidungen werden dann von Maschinen getroffen. Also auch hier wird dann das Nervensystem der Fabrik, also irgendwo in dem System der Fabrik, wird entschieden, die Bestände sind für Programm 3, alle da, wir machen jetzt Programm 3. Es muss also gar kein Mensch mehr eingreifen. Vielleicht muss noch ein Mensch planen, wie viel Stückzahl gebaut werden soll am Tag von den ganzen Sachen, aber wann und wie die dann machen, das macht dann die Maschine mit der Maschine aus. und somit haben wir dann eine autonome Fabrik, die komplett ohne Menschen zu tun arbeitet. Ohne Entscheidungen, die von Menschen getroffen werden. Ich finde es so unvorstellbar und scary, muss ich sagen, gleichzeitig. Wenn der Roboter, oder andersrum, in Firmen ist es ja oft so, die Verwaltung oder die Bürogemeinschaft oder die Büroangestellten haben, ich sag mal, ihr eigenes System und machen irgendwas mit einem wahren Wirtschaftssystem, SAP oder wie sie alle heißen. Die Produktion fehlt ihr eigenes Programm mit keine Ahnung, was es da für Programmiersprachen gibt, in der Automationsproduktionsstraßen. Und so hat ja jeder trotzdem irgendwie seine Insellösung. Durch dieses System werden die alle vernetzt in ein System. Das heißt, Die Büroleute haben nichts anderes wie die Produktionsstraße draußen. Es wird auf alles, einmal alles für alles sichtbar. Der Roboter sieht auch hier, das passt nicht oder hier fehlt die Bestellung und es ist alles aufeinander abstimmbar in Real-Time. Vielleicht ist nicht der Roboter, der das sieht, aber es gibt Steuerungssysteme in der Fabrik, die dafür da sind, so Sachen dann zu steuern. Die sowas managen, das ist wirklich... Und die Kommunikation findet halt statt, weil die Maschine kann mit der Maschine ganz einfach kommunizieren. Es gibt dafür keinerlei Eingabemasken sind dafür notwendig, die können einfach miteinander kommunizieren über das Netzwerk. Ja. Und das ist schon cool. Also das ist ja schon sehr effizient, weil da gibt es ja keinen Medienbruch oder sowas. Die reden miteinander und treffen Entscheidungen autark und am Schluss passieren einfach... Und die sind schon aufeinander abgestimmt. Also da gibt es gar nicht mehr die Frage, ist das schon abgestimmt, ist das mit der Produktion schon abgeklärt? Habt ihr das mit dem Lieferant schon geklärt? Nein, das ist schon, das läuft quasi schon alles zusammen. Das macht aber natürlich bei der Internet of Things, mal kurz dabei bleiben noch, so ist der Roboter natürlich auch voll im Netzwerk mit eingebunden und bietet so natürlich auch wieder eine totale Angriffsfläche. Das heißt, auch von außen möchte ich mal jetzt kurz auch die Kehrseite mal kurz aufmachen. Spionage, ich bin Roboterlieferant, ich kann jetzt einerseits sagen, ja, ich kann das Modell fahren, ich liefere euch einen Roboter, der das quasi machen kann, der an der Produktionsstraße hilft und ihr programmiert den oder ihr lernt den ein oder wie immer du das halt eben sehen willst, wie wir das dann bezeichnen, oder umgekehrt, es bleibt beim Roboterfabrikant, der die Roboter herstellt und heute ist er bei VW am Band und morgen steht er bei Coca-Cola Fließband und macht Flaschen abfüllen und der Roboterhersteller hat quasi dann das Know-how, jetzt füllt er Flasche ab, jetzt baut er Karosserie, jetzt baut er Türen für Autos, jetzt macht er, was weiß ich, Paket zukleben, so wie wir es eben gerade gehabt haben, ist das natürlich auch eine Angriffsfläche, wenn der dann jedes Mal in diesem System drin ist, oder ich sag mal, die sind ja auch alle mit der Cloud irgendwo verbunden, wenn du so einem Roboter dass du ein Virus reinhammerst oder den Roboter attackierst. Da kannst du natürlich auch die Industrie mal runterfahren. Genau, da kommst du mal direkt ins komplette Werk rein. Aber auch so mit dem Sharing von Robotern zwischen verschiedenen Fabriken, fühlt das ja ein bisschen an wie so Body Leasing. Wie so Zeitarbeitsfirmen, wo Menschen dann bei Stoßzeiten aushelfen. Gerade sowas wie, bleiben wir bei dem Amazon Verpackungsbeispiel, zu Weihnachten oder zum Black Friday, Da bestellen alle Leute ganz viele Pakete und auf einmal arbeiten in diesen Fabriken halt doppelt so viele Menschen durch Zeitarbeit oder Leiharbeitsfirmen. Und das könntest du halt mit diesen Robotern ja auch abfangen, indem du halt dieses Modell fährst, wo du einen Stand hast, der immer da ist von Robotern, aber bei Bedarf ordst du einfach von dem Hersteller nochmal flexibel nach. Und dann musst du die nicht einlernen, sondern die kommen rein, kriegen das gleiche Programm geflasht wie die anderen Roboter, die da sind und dann funktionieren die genauso. Holy shit. Das geht ganz schnell. Wirklich ohne Scheiß. Du machst ja einfach da wirklich eine Copy und Paste. Du hast ja wirklich dann wie ein digitaler Zwilling von deiner Firma. Das ist auch wichtig an der Stelle zu erwähnen. digitale Zwilling, das digitale Abbild deiner Fabrik und deiner Geschäftsprozesse, die sind natürlich ausschlaggebend für überhaupt die Einführung von der ganzen Robotikgeschichte. Dass du sowas hast, wo du die Roboter einlernen kannst. Ja, und das hatten wir ja mal in unserer ersten Folge oder zweite Folge, glaube ich, schon ein bisschen länger her. Ja, das hatten wir schon mal besprochen, weil beim digitalen Zwilling ist natürlich jetzt so, ich möchte es mal kurz erwähnen, Der Roboterarm war quasi früher in der Automobilbranche dieser einarmige Bandit. Den hat man quasi erst mal installiert, dann hat man ihn programmiert und dann konnte er erst mal anfangen zu arbeiten und dann musste man ihn nachjustieren. Beim digitalen Zwilling hast du deine Prozesse ja schon abgebildet. Du spielst nur diesen digitalen Zwilling auf und nichts hier erst mal installieren und drei Tage aufbauen und dann programmieren und nachjustieren. Nein, der kommt dorthin. Er weiß schon alles. Er weiß schon alles. Weil die digitale Variante der Fabrik schon benutzt wurde, um ihn zu trainieren. Genau, wenn du das mit dem 3D-Scan oder mit dem Punktwolke-Scan, wie es so schön heißt, schon so abbildest und sagst, du bewegst dich genau in diesem Radius und du machst genau in diesem Radius diese Bewegungsabfolge, ist der natürlich viel effizienter und ab Tag 1 ist der in Anführungszeichen produktiv. Lass es von mir aus Tag zwei sein, aber es ist nicht so wie früher, da steht mal das Band eine Woche oder wir brauchen eine Woche oder drei, um das Band überhaupt zum Laufen zu kriegen, damit es so läuft. Sondern der kommt und sagt, Action Jackson. Richtig, ab der ersten Minute, wo das Band am Strom angeschlossen ist und am Netzwerk, kann man dann loslegen. Aber ich würde gerne nochmal auf deinen Anfang zurückkommen mit den chinesischen Robotern. Und das geht auch ein bisschen in die Richtung mit der Sicherheit oder der Security von Robotern, weil aktuell ist ja der Weltmarkt ein bisschen aufgeteilt, was das angeht. Also wo werden denn so die meisten Roboter gerade hergestellt? Gute Frage. Ich glaube, die Chinesen haben es nämlich gemacht. Sie wurden ja gerade bewiesen in ihrer Neujahrsshow. Ja, und das ist auch, wenn man sich da mal die Fakten anguckt, ist das auch wirklich eine sehr krasse Dominanz. Die sind gerade mit 38% Markteinteil am Weltmarkt beteiligt. Also sie fördern 38% aller Roboter, die hergestellt werden, kommen aus China. Das ist schon eine Markt. Das ist auf alle Fälle eine Marktvorstellung oder Marktvorherrschaft. Aber ich möchte hier auch mal einwerfen, in dem IRF-Modell kommt ja auch raus, dass die verschiedenen Nationen verschiedene Ansprüche darauf haben. Ich glaube, deswegen ist es auch so, die Chinesen sind ganz gut in der Produktion diesbezüglich. Ganz gut ist gut, ja. Also die sind halt top in der Produktion und das haben sie gerade auch bewiesen. Die Prognose ist, dass die halt 28.000 Roboter dieses Jahr bauen. Das klingt jetzt erstmal nicht so viel, wenn man mal überlegt, wie viele Chinesen es gibt auf der Welt. Aber die haben halt in den letzten Jahren bewiesen, dass sie halt 65 Prozent plus im Export von Robotern gemacht haben. Und die sind halt super in der Skalierung dieser Fabriken von Robotern. Also sie haben die Technologie jetzt schon zur Marktreife gebracht. Und das zeigen sie halt auch mit so einer Demonstration wie bei dem Neujahrsfest mit dieser Vorstellung, dass da so viel möglich ist, was man noch nicht glaubt mit diesen 1,60 Meter Robotern. Da bekommt der Spruch Xing-Shan-Shok-Chinesen im Kantone eine ganz andere Bedeutung. Und was sie natürlich auch wieder machen, ist wie bei den E-Autos, sie kommen halt auch rein mit einem krassen Preis. Also die Roboter werden hier auch jetzt schon produziert zu Kampfpreisen. Also 20.000 Dollar, ein Roboter, der den ganzen Tag einen Schaulinen Mönch-Tanz irgendwie vorführt, ist vielleicht dann noch ein bisschen teuer, aber wenn er für 20.000 Euro einen Mitarbeiter in Deutschland ersetzen kann, der eigentlich, was weiß ich, am Fließband arbeitet, dann ist das halt gar nichts. Das ist die billigste Arbeitskraft, die er kriegen kann. Ja, und wie auch schon mal erwähnt, der zahlt keine Lohnsteuer, der braucht keine Krankenversicherung, der hat keine Ausfälle und wenn, dann ist der Akku leer und der ist ruckzuck getauscht oder der Roboter ist ausgetauscht. Wenn er nur halb so effizient ist wie ein Mensch, hat und quasi rentiert, weil nach der Hälfte kannst du ihn quasi schon in die Tonne kloppen und kannst dir den zweiten hinstellen und bist immer noch billiger als hättest du es menschlich. Ja, aber die verschiedenen Nationen, um nochmal darauf zurückzukommen, verfolgen ja auch verschiedene Ziele. Also die Chinesen sind ganz stark in der Produktion, die Amerikaner probieren das quasi mehr ins Gebäude einzubringen. Das heißt, Servicekraft mäßig ist ein bisschen. Servicekraft, wie Also sauber machen, im Fahrstuhl sind das mit integriert. Essen ausliefern. Ja, genau. Also die verfolgen das quasi so, mehr in Gebäudeinfrastruktur mit einzubringen. Und wir Deutschen probieren das quasi, Mensch oder Co-Robot, haben wir es ja mal genannt, in der ersten Folge oder zweiten Folge, wie der Mensch wirklich bei uns am Band mit dem Roboter arbeitet. Siehe Autoproduktion. Dort ist es ja so, teils menschlich, teils robotikartig. Auch hier gibt es verschiedene Ansatzweisen, wie man das natürlich angehen kann. Oft machen wir diesen Coworker. Es gibt in Deutschland, glaube ich, jetzt mittlerweile eine komplette Fabrik mit Robotern. Das ist eine Jeansfabrik von C&A, wo Jeans genäht werden von Robotern. Okay, wusste ich noch nicht, habe ich noch nicht gehört. Aber das ist so eine, so was, will ich fast sagen, so Pilotprojekte, wo man Sachen ausprobiert. Also das sind auch wahrscheinlich nicht die höchsten Stückzahlen, die ja gemacht werden. Da geht es eher gerade so um die Machbarkeiten, die Skalierung, wie man das dann hochfährt, sowas in Deutschland. Also da sind wir noch am Anfang. Wir sind sehr gut in diesem Coworking. Also da den Menschen zu unterstützen bei den Prozessen mit Robotern, aber bei der noch kompletten Aussteuerung einer ganzen Fabrik, da sind wir noch in den Kindern schon. Ja, ich finde die Mischung aus allen drei Ansätzen eigentlich ganz gut. Die Chinesen bauen jetzt, ich sage jetzt mal, aus unserer Brille oder aus unserer Sichtweise jetzt, bauen quasi Fabriken spezialisiert auf den Roboter. Wir probieren quasi Roboter zu integrieren in unsere normale Produktion oder Fabriken. Auch um dem demografischen Wandel natürlich entgegenzukommen. Ja, ist bei uns natürlich auch eine Herausforderung. Die Mitarbeiter müssen ersetzt werden durch länger arbeitende. Genau, weil es gibt jedes Jahr mehr Rentner, aber es kommt nicht so viel Neue nach, die quasi dort einsteigen. Da ist das Coworker-Modell natürlich dann die suchende Lösung, wie das vielleicht sein könnte. Und die Amerikaner probieren es direkt ins Gebäude mit zu integrieren. Was man auch sagen muss, wir haben halt auch schon eine gewachsene Industrie, eine Produktionsindustrie. Und die kann man halt nicht von heute auf morgen einfach umstellen. Da haben ja andere Nationen ja auch einen Vorteil. Also man nennt es ja auch diesen Leapfrog-Effekt, der beschreibt, dass wenn du jetzt startest mit der ganzen, also du willst heute ein neues Geschäftsmodell starten und hast noch nichts gebaut, keine Fabrikgebäude, kein gar nichts, dann kannst du jetzt schon partizipieren von diesen ganzen Neuentwicklungen. Du kannst sofort den neuesten Roboter einsetzen, die ganze Fabrik so bauen, dass die auf Roboter abgestimmt ist. Du musst nicht mehr alles gucken, dass für Menschen genug Platz ist und Ruheräume und Umkleidekabinen und Toiletten und sowas. Das kannst du alles weglassen. Du hast einfach nur Roboter oder du kannst auf ein Minimum reduzieren den menschlichen Overhead und kannst alles gleich. Und das nennt man halt den Leapfrog. Man überspringt sozusagen eine Zwischenstufe. Und ich denke mal, wir in Deutschland, dadurch, dass wir schon eine große gewachsene Industrie haben und Wirtschaft haben, müssen wir jetzt eher in die Transformation gehen und können nicht gleich alles abreißen und neu bauen. Dafür haben wir einfach nicht das nötige Geld. Ja, wie krass. Und wenn du jetzt, ich sag mal jetzt mal, in der Produktion nicht so groß bist, kannst du jetzt hier natürlich genauso partizipieren. Du überspringst diese Lernkurve, die wir vielleicht gemacht haben in der Produktion und sagen, okay, da müssen wir besser werden und wie auch immer. Du fängst direkt bei einer dritten Stufe an und hast die ersten zwei schon übersprungen. Das ist natürlich auch der Kracher. Ja, da geht man halt dann auch in Richtung der Dritte Weltländer oder halt der Schwellenländer, die jetzt vor einem wirtschaftlichen Ausbruch stehen. Also afrikanische Länder oder auch südamerikanische Länder, die müssen dann nicht mehr diesen Schritt gehen, erstmal noch eine industrielle Transformation zu haben, sondern die gehen sofort ins Robotikalter. Und das ist natürlich da, wo diese Industrie gerade ihr Riesenwachstum hat und wahrscheinlich auch ihre Riesenpotenziale ausspielen wird. Da müssten wir uns dann jetzt, aber ich sage jetzt einfach mal anstrengen, weil ich sage jetzt mal, das Large Language Model, das haben wir schon verloren. Roboter haben wir gerade festgestellt, dass da die Chinesen führend sind. Wir hätten vielleicht nochmal eine Chance, wenn wir Power User werden und quasi die ganzen Bedienungen einrichten können, da könnten wir uns dann quasi nochmal positionieren. Ja, oder wir sind halt auch Transformatoren. Also wir können vielleicht aber auch diese, für die Leute oder für die Nation, die den Leapfrog nicht machen können, können wir die Modelle bringen oder die Lösungen liefern, die dann auch die Transformation in die Robotik bewerkstelligen. Also Europa zum Beispiel ist ein großer Markt immer noch. Oder halt auch, wir haben viel Fertigung von Kleidung in Indien und Bangladesch und Thailand und überall, also in den asiatischen Ländern, wo man ja schon Produktionsstätten hat, Produktionsketten hat. Und ich denke mal, da könnten wir als Export wahrscheinlich auch noch was einbringen. Ich stelle mir gerade nur selber die Frage, wir sind ja schon mit uns selber beschäftigt, sage ich jetzt einfach mal in Europa uns dem anzupassen und so wie wir festgestellt haben, die Produktionsstraßen dementsprechend umzubauen, da kann ich mir vorstellen, dass das auch schwierig wird, dann jemand schon da hinzustellen und zu sagen, ja hier, so muss das aussehen. Weil, nochmal ein kurzer Sidekick Die Singapur Ich glaube es ist Singapur Auch auf alle Fälle asiatisch im Schiffsbau Die benutzen schon ganz viel Roboter Das ist Südkorea Ah, Südkorea, sorry Fast nebendran Ich wusste nur Asien irgendwo dort in der Kante Bisher wird das halt eben die Roboter schön für Chinese im Karton und hier Kung Fu und wie auch immer gezeigt, die sind schon wirklich in der Produktion, haben die mit eingebunden, die haben bloß nicht, sag ich mal, die haben vielleicht das technische Know-how oder wie man es quasi tatsächlich umsetzt, denen fehlt es wiederum an der Produktion. Da liefern die Chinesen jetzt die Produktion. Die Südkoreaner muss man halt auch sagen, die haben halt auch eine der, wenn nicht sogar die höchste Roboter-Dichte. Also auf knapp 1000 normale Mitarbeiter oder Produktionsmitarbeiter kommt halt ein Roboter schon. Das ist aktuell die höchste Quote weltweit. Und die wird halt natürlich in den nächsten Monaten, also wir reden jetzt immer wirklich noch von 2026, da ist der Trend hin, dass wir sehr viel mehr Roboter sehen in der Produktion und dass die die Menschen ersetzen oder unterstützen. Also was ich hier quasi noch sehe, ich weiß auch, dass die Japaner sind ganz groß im Motorenbau oder ich sag mal in dieser Robotermotoren-Technik drin, weil die schaffen kleine Präzisionsteile, kleine Präzisionsgetriebe auf Müh genau zu produzieren und sind dort natürlich stark. Wir kommen eigentlich aus dem Maschinenbau. Eigentlich ist es unser Kerngeschäft, sag ich jetzt mal, in Deutschland oder in Europa, wenn wir das dann nochmal schaffen. Wir sind halt natürlich, sag ich jetzt einfach mal, der Dampfhammer. Wir haben früher den riesen Benz-Motor gebaut, den 12-Zylinder, 8-Zylinder, riesen Power-Maschinen, sag ich jetzt mal. Jetzt sind natürlich ganz andere Maschinen gefragt. Jetzt sind quasi kleine Maschinen, kleine Zahnräder, kleine Motoren gefragt und trotzdem vielleicht mit ein bisschen mehr Power, mit ein bisschen mehr Bums dahinter, ja, vielleicht wäre das auch nochmal eine Chance, hier dementsprechend einzusteigen und zu sagen, ja, wir liefern hier diese Motorentechnik dazu, weil ich glaube, da sind wir auch ganz gut oder da können wir wahrscheinlich auch ein guter Zulieferer werden in der Lieferkette von den Herstellungen von den Robotern. Aber das ist ja auch eine Gefahr, die da drin ist. Also die Südkoreaner setzen jetzt auf Roboter, stellen aber gar nicht so viele Roboter selbst her, sondern sind hier jetzt wieder abhängig von den Lieferungen aus China und die Chinesen dann wiederum mehr von den herstellenden Gewerben in Japan, die die Motoren herstellt für die Roboter. Und so haben wir im asiatischen Markt eine sehr kritische Lieferkette. Also keiner ist souverän und auch das ist vielleicht was, was wir nochmal sagen können. Keiner ist aktuell ein einzelner Player in dem Ganzen. Es ist ein Stückwerk aus verschiedensten Technologien und es ist ein Wettlauf aktuell, wer denn am Schluss derjenige ist, der die Kette am besten im Griff hat, die die besten Preise macht, zur besten Qualität. Und wir stehen jetzt am Anfang, es ist ein Wendepunkt zur Skalierbarkeit und ich würde auch sagen, wir haben eine gute Chance, da mitzuspielen, wenn wir es nicht mit irgendwo verpassen, einfach da aufzuspringen auf der ganzen Seite. Ja, aber für Produktion haben wir natürlich immer das Energieproblem, was wir gerade hier, gerade bei uns auch aktuell haben. Wobei ich halt auch sagen muss, was halt wieder zeigt, ja, die einen produzieren es, die anderen liefern gut die Teile dazu, der Nächste setzt es gut ein. Das heißt, wir sind alle auf diesen Zwischenhandel, auf diese, auf dieses Miteinander angewiesen, ja, deswegen lasst die scheiß Zölle weg, lasst uns lieber Friede, Freude, Eier, Kuchen zusammen wachsen, zusammen werden, anstatt uns hier wirklich wieder um Marktpositionen, Marktmacht und strategischer Vorteil zu kämpfen, das wäre wirklich auch eine schöne Chance für uns nochmal alle, ich sag mal, zusammenzuwachsen in irgendeiner Form, ohne Kriege, ohne Zölle, ohne Nachteil, sondern jeder liefert seinen Anteil dazu, was er am besten kann. Die einen die Motoren, die andere das Know-how, die nächste die Produktion und die übernächsten machen, wie kann man das Ganze kombinieren oder wie kann man es programmieren oder wie kann man es tatsächlich auch nutzen? Das ist ein weltweites Ding einfach gerade und wir schauen mal, wo es hingeht, aber die die Zeichen sind ganz klar, wir werden mehr Roboter sehen und auch mehr Roboter wieder im Alltag sehen. Ich glaube, da waren wir in der ersten oder in der vierten Folge, glaube ich, der Bot, dein Job gehört dem Bot, genau so war. Und wir hatten es auch in der ersten Folge, die Robotik, der kocht für uns. Genau, der Roboter, der kocht für uns. Und ich glaube, das wird jetzt wirklich dieses Jahr öfters, also dass die Leute das sehen werden, das wird mehr in den Alltag kommen. Und ich bin mal gespannt, wenn wir dieses Thema nochmal nächstes Jahr aufmachen, ob sich dann das wirklich alles dahin verändert hat. Oder wo wir stehen. Genau, hier ist wirklich so ein Thema, da muss man immer drauf gucken, das ist immer aktuell und das kann sich auch immer verändern so ein bisschen. Wir sind jetzt gerade bei China ist der Platzhirsch, aber mal gucken, wo wir da in dem Jahr sind. Also ihr seht, die Zukunft ist relativ. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Mir hat es total viel Spaß gemacht. Ich fand die Folge jetzt auch total interessant. Es ist ein bisschen mehr mal mit Fakten gekommen, aber ich finde, das ist auch spannend und zeigt halt auch, dass man, wenn man sich damit ein bisschen beschäftigt, dann kommt man da auch wirklich leicht ran heutzutage und es gibt viele, die sich damit auch beschäftigen und das ist ein super, da passiert sehr viel und das ist das Coole. Also ich finde das immer, das macht sehr viel Spaß. Wir sind halt auch sehr technikaffin, muss man auch dazu sagen. Also wir haben schon Spaß dran, ich verstehe. Andere haben vielleicht Angst davor, aber wir halten es nicht auf. Es ist die neue Art von Technik. Als die Schreibmaschine abgelöst wurde vom Computer, hatte man auch Angst und man sieht, sie war unbegründet. Vielleicht bleibt es hier genauso. Also vielen, vielen Dank. Schön, dass ihr dabei wart. Zukunft ist relativ. Danke fürs Zuhören. Danke. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao. Tschüss. Ciao, ciao.