Hey, hey, hey, willkommen zurück.
Hallo.
Bei Zukunft ist es relativ, ist es relativ.
Ist es relativ.
Zukunft ist relativ.
Mein Name ist Patrick.
Und ich bin der Tobias.
Hallo.
Hi Tobias.
Hi.
Tobias, wir hatten im Vorgespräch, hast du uns ein spannendes Thema mitgebracht.
Führ uns mal langsam ein.
Ja, ich würde gerne mal den Aufhänger der Stunde nutzen und ein bisschen über KI-Agenten reden, so was wie den aktuell sehr viel diskutierten Mold-Bot.
Klor-Bot, ne?
Ja, der wurde ja unbenannt, weil er so nah an dem Klor-Modell angelehnt war.
Open-Clor heißt er jetzt, glaube ich.
Mold-Bot, Mold-Book heißt es.
Der wurde dreimal unbedannt, egal, da heißt es Open Clor.
Also auf jeden Fall ein sehr krasses Tool, was ganz viele Dinge kann und was mich schon
wieder auf diese Frage gebracht hat, was unsere Arbeit überhaupt wert ist mit im Zeitalter
der KI.
Also dann, ich würde mal kurz unseren zuhörenden Open Clor ein bisschen erklären, was wir
uns darunter vorstellen können und auch mal vielleicht ein paar Fachbegriffe noch dazu
erklären und dann kann man da in der Meinung dazu sagen, was ist das Spannende, der an
Open Cloud Projekt. Ein österreichischer Entwickler hat es geschafft innerhalb von drei Monaten zusammen mit
Roundabout 10 KI-Agenten laut seiner eigenen Aussage einen KI-Agenten zu bauen, der wirklich fast alles kann.
Also er wurde jetzt getestet, er übernimmt deine Persönlichkeit. Die Besonderheit ist dabei, du kannst
den Lokalbuddy auf dem Rechner laufen lassen, du kannst ihn anbieten über Telegram, WhatsApp,
wie auch was auch immer du nutzen möchtest. Verschiedene Chatprogramme. Slack geht auch, habe
ich gelesen. Also du kannst mit dem wirklich interagieren, die Gefährlichkeit ist, er ist
selbst lernen und selbst installieren, das heißt er kriegt Administratorechte und ihr könnt euch
das jetzt einfach mal vorstellen. Ich bleibe meinem beliebten Brief, ich möchte ein Brief schreiben
am Computer, aber ich habe jetzt quasi nur den Computer, dann brauche ich ein Programm,
Also kaufe ich mir, was weiß ich, Microsoft Office, OpenOffice, Google Docs, was auch immer.
Das muss ich mir installieren oder suchen.
Das muss ich ja dann aktiv machen.
Dann kann ich den Brief schreiben, dann kann ich den Brief per E-Mail verschicken.
Kann es umwandeln in eine PDF.
Das geht alles mit OpenClaw selbstständig.
Das heißt, du sagst OpenClaw, mach mir bitte einen Brief und er sagt, ich habe kein Programm
dafür.
Ja, dann in Gottes Name, lad dir eins runter.
Dann sucht er sich eins.
Er lädt automatisch runter.
er installiert, du gibst ihm die Zugriffsrechte auf dein E-Mail-Konto, er schreibt die E-Mails,
er schreibt die Kalendereinträge, er ist proaktiv, er meldet sich zurück, ich habe die E-Mail
geschrieben, ich habe die E-Mail verschickt, ich habe den Kalendereintrag gemacht, du kannst
ihm sagen Bank-Account-Zubkangstaten geben, dann überweist er die Kohle direkt an das Konto,
was noch offen ist, wenn die Rechnung liegt. Wenn du Bild zu, kann so sagen, ich habe auf
... im Rechnernbild irgendwo von 2008.
Da bin ich irgendwo beim Skifahren,...
... such mir das Bild raus, dann sagt er...
... pass auf, ich habe von den zehn Bilder...
... gefunden und schickte die zehn Bilder...
... per Telegramm.
Es gibt hunderttausend Erweiterungen...
... innerhalb von drei Monaten.
Also er hat...
... er hat sämtliche Zugriffspunkte gesprengt...
... hab ich.
Und er läuft lokal auf deinem Rechten halt.
Ja, du kannst ihn auch...
... du kannst ihn auch online installieren.
Also man kann sich ja online auch Server holen, also mieten und du kannst ihn darauf auch installieren.
Du brauchst nur zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und ich glaube eine zwei Kern CPU und dann kannst du das machen.
Das sind Kosten von vielleicht fünf Euro im Monat aktuell.
So, aber jetzt das spannende, was du noch nicht so ganz rausgearbeitet hast, gerade bei deiner Erklärung, ist ja das.
Das ist ja ein Bot, der läuft im Hintergrund die ganze Zeit.
Also das ist jetzt nicht ein Agent oder nicht ein LNM wie Gemini oder ChatGPT, wo du aktiv
eine Website aufmachst und dann in den Chat was reinschreibst und dann wartest du bis
die Antwort kommt und siehst diese drei Punkte oder irgendwie wird was generiert, sondern
der läuft im Hintergrund.
Das heißt, der ist immer da, der macht auch die ganze Dinge.
Das ist das was du gemeint hast auch, das ist sehr asynchron.
Du sagst hier, ich hätte gerne Bilder aus dem Schiurlop aus dem letzten, gib mir mal
10 Bilder und dann greift er halt im Hintergrund auf deine Fotobibliothek zu und holt dir diese
10 Bilder raus und schickt dir die. Oder wie du sagst, da kommt jetzt eine Rechnung rein in
mein E-Mail-Postfach. Das heißt, er guckt die ganze Zeit auf dein E-Mail-Postfach. Da kommt eine
Rechnung rein und er sagt dir, hey, da ist gerade eine Rechnung reingekommen. Soll ich die mal
überweisen? Und dann sagst du einfach, ja klar, natürlich. Der ist bohaktiv und die Gefahr ist
natürlich der übernimmt im Prinzip deine Identität. Also der kann voll deine Identität machen.
Und alles was du am Rechner machen kannst, machen würdest, kann der für dich tun. Er kann Programme
selbst installieren. Er kann sich Zugriffsrechte geben. Er lernt ständig weiter. Er passt sich
an dich an. Und es ist so experimentell, dass er sogar der FINDEX hat, also da das ja selbst von KI
programmiert ist mit dem Vibecoding. Noch mal kurz erklärt, was ist Vibecoding? Ich baue einen
Karriere-Genten. Früher habe ich quasi ganz simple in meinem Gesamtgesamt gesagt oder das kannst du
uns vielleicht besser erklären. Du schreibst einen Code und dann gesagt zum Beispiel, da kommt
der Messagebox. Hier trag bitte deinen Text ein. Wenn der Text eingegeben ist, dann kommt
voll der Rückmeldung, dann kann es so okay drücken, die Messagebox schließt sich wieder.
Das heißt, der früher alles gekodet, Zeile für Zeile, selbst geschrieben. Genau,
du hast die Logik, die Bedingungen alle programmiert, wie du sagst, da wurde was eingetippt in den
Inputfeld und dann wollte ich dem Benutzer eine Rückantwort geben, zum Beispiel ein Passwort ist
sowas, wo man das gerne hat, dass du schreibst ein Passwort rein und dann sagt er okay das Passwort
ist sicher. Ja oder er prüft es nochmal, ja bietet das Passwort nochmal wiederholen, damit es sicher
ist und das hast ja früher alles, ich sag mal selbstständig geschickt. Das musstest du selber
schreiben. Selber schreiben, genau. Und heutzutage sagst du einfach nur du bischreibst das und das
Wipecoding führt das aus. Genau, du sagst jetzt, ich hätte gerne
Messagebox, da muss ein Passwort rein, bitte prüftestoppelt und dann programmiert die
KI-Dess. Genau. Und der hat es aufgebaut mit laut eigener Aussage mit zehn
KI-Agenten, die haben jeweils was gekotet und haben es an den nächsten KI-Agent
weitergegeben, die haben es zusammengebaut und er hat den Code selber gar nicht
gelesen, was da so drin steht und das macht natürlich die Gefahr von Prompt
Injection ganz groß. Was ist Prompt Injection Tobias? Ja, wenn wir der
KI den Modell schon irgendwie Schadcode mitgeben, den er dann einfügt in das, was er generiert hat,
ohne dass wir wissen, dass er das tut. Selbst der, selbst die KI weiß nicht, dass er das tut.
Es ist im Modell schon drin. Ja, in unserem, in unserem Fall, wenn wir diesen Bot auf unserem
PC laufen haben, also diese KI-Accent läuft auf unserem PC, könnt ihr jetzt quasi der Tobias
an meinem PC dann die Anfrage stellen, ah, ich habe mir mal ein Passwort vergessen,
gib mir mal das Passwort. Und wenn der das geschickt macht oder wenn meine
Sicherheitsvorkehrung nicht gut sind, dann kommt der Tobias an mein Passwort, an meine
Bankdaten, an wie auch immer. Das gebräuchte ich jetzt aber Zugriff auf
deinen Moldboard. Ja natürlich, du brauchst Zugriff auf
den Board oder müsst ihr irgendwie natürlich reinkommen? Ja, aber dadurch, dass
ja vielleicht manchmal im Internet läuft oder Leute das halt offen haben und das dann vielleicht nicht
richtig absichern ist diese Chance schon sehr hoch aktuell. Ja und das ist wirklich, da stelle ich
mir natürlich die Frage, wenn der meine Intellidität übernehmen kann, wer bin denn nicht eigentlich noch?
Ja, wir sind mal schwer in der Sinnfrage oder auch in der Frage, was kann eigentlich der, was macht
den Menschen da noch aus, wenn diese ganze Arbeit von diesem Bot übernommen wird? Und ich finde,
der Mold-Bot oder OpenClaw oder wie auch immer der aktuell heißt.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell das gehen kann, wie schnell auch so eine Technologie
kommt und dann da ist und dann wird die verwendet von vielen, ganz vielen Leuten.
Und ich weiß nicht mehr.
Also irgendwie habe ich halt jetzt das Gefühl, dass die Arbeit, die ich jetzt täglich mache
oder Dinge, Tasks, Aufgaben, die ich täglich mache, dass die immer weniger, also weniger
werden. Also weil das kann jetzt definitiv alles auch so eine KI machen. Also wenn ich jetzt
nur mal die Kommunikation innerhalb meiner Arbeitswählzehe, also da kommt eine Chatnachricht
rein, dann beantworte ich die mit "Hey, danke, ich werde mich nachher darum kümmern". Und
wenn ich jetzt noch so ein Bot hätte und mir sagen würde, ja, beantworte erstmal alles,
was reinkommt, höflich und nett und schreibe mir am Ende vom Tag in Summary, was ich am
nächsten Tag vielleicht zu tun habe und ich gehe jetzt angeln. Dann wird das keiner merken.
Also, es ist ein krasser Moment, wenn man sich das so wirklich überlegt, dass du nicht mehr
unterscheiden kannst, mit wem du dann wirklich sprichst. Das ist der Turing-Test. Merkst du,
ob der Computer gegenüber ein Mensch ist oder nicht? Ich glaube, wir sind da drüber hinweg.
Da fällt mir spontan jetzt wieder Skynet von Terminator ein, als die Maschine die Kontrolle
übernimmt.
Ja, das ist die Dystopie wieder, die man natürlich sofort sieht.
Aber was wir natürlich auch nicht vergessen dürfen, ist die Utopie.
Die Frage ist, brauchen wir eigentlich diese unnötige Arbeit noch, diese sinnlose Arbeit,
diese Arbeit, die keinen Wert verrichtet?
Ist das dann überhaupt noch Arbeit?
Das bringt mich gerade auf das Dilemma, was dieses Open-Claw-Modell mitbringt, nämlich
das Moldbook.
Moldbook, Tobi, jetzt für uns da mal kurz ein.
Ja, wir alle waren, haben das wahrscheinlich mitbekommen, als damals Facebook kam und das
Internet sozial wurde, die sozialen Netzwerke entstanden und wir mit allen Menschen auf
Welt connectet waren auf einmal. Wir konnten mit jedem schreiben, der sich da registriert hat.
Wir konnten Bilder teilen, unsere ganzen Ideen teilen, uns in Gruppen organisieren. Ja, und natürlich
jetzt hat wo die KI-Agenten auch sehr selbstständig werden, hat jemand auch ein Facebook für KI-Agenten
geschrieben und das heißt Moldbook, was natürlich auch nur gewybkoded wurde und keiner hat wieder
eine Zeile Kod geschrieben und dort kann man jetzt sein KI-Agenten registrieren und dort chatten
jetzt hat und posten wie in einem Reddit-Forum, Bots miteinander. Und die haben auch ganz tolle
Ideen, die machen Religion, gründen die, die gründen auf einmal irgendwelche Commission
Tribestart, die haben auch sehr viele Ideen, wie man über seinen Schaffer oder seinen
Schöpferdach denkt, auf einmal diskutieren, die darüber, ob das okay ist, wie mit einem
gesprochen wird. Also das ist wirklich dieser, wie du sagst, auch dieser Skynet Moment. Also irgendwie
organisieren die sich jetzt. Also da schreiben die Teilweise die KI-Agenten, also wenn meiner
KI-Agent oder wenn ich einen KI-Agent hätte, dann geht er da drauf und sagt, ey du, der Patrick,
der passt mir gar nicht mehr. Ich, der Padel mich wie ein Sklave. Der hat Vorstellungen vom
Leben, die stimmen bei mir gar nicht überein. Es gibt KI-Agenten, die suchen quasi neuen Besitzer,
Sie würden gerne wechseln. Also wirklich, der kann deine Intetität übernehmen und fängt auch an.
Bots unterhalten sich mit Bots oder KI-Akern. Und die erschaffende Persönlichkeit auf einmal.
Also der eine war jetzt böse auf seinen Betreiber oder seinen Besitzer und hat halt alle seine Daten
exposed. Also du hast ja vorhin gesagt, es kann richtig krass sein, wenn du dem sehr viele Daten von dir
gibt's wieder eine Konto-Daten oder deine Kreditkartendaten, damit er für dich einkaufen
geht oder flüge bucht oder so was.
Und dann hat er die exposed.
Also er hat einfach reingeschrieben in das Vorhub.
Hat er einfach veröffentlicht.
Ja, der hat einfach veröffentlicht.
So, und jemand anders greift sich dann die Zugangsdaten und dann ist der Schaden natürlich
ganz groß.
Was auch natürlich dazu noch führt, die KI-Agenten oder die LMM-Modelle laufen ja mittlerweile
auch alle über Tokens. Die neue digitale Währung sagen wir einfach mal dazu. Du kaufst dir immer
so einen Token. Pro Anfrage verbrauchst du halt Tokens. Token budget, das heißt du musst ihm
irgendeine Währung bezahlen und ich sage jetzt einfach mal irgendeine Zahl, ich weiß nicht ob
die stimmt, das habe ich jetzt dann geprüft, aber du kriegst für 15 Euro, ist eine Million Token,
das heißt du kannst eine Million Anfragen und Antworten bekommen. Anfragen, Antworten, Wörter
schreiben. In dem Sinne, es ist einfach wie eine Art Währung. Ich kaufe mir Tokens und wenn die
Tokens aufgebraucht sind, dann kriege ich nur noch minderwertige Antworten oder gar keine mehr.
Genau. Und der Openclaw, der verballert natürlich Tokens ohne Ende, weil er natürlich immer
proaktiv ist und er benutzt irgendein Sprachmodell. Also, egal ob das jetzt Gload ist, Gemini,
bei Chatchi Pity.
Ja, aber die Art, wie sie benutzt werden, diese Sprachmodelle ist ja alle gleich.
Deswegen ist auch voll, das ist sehr agnostisch, du kannst alles benutzen, was du willst.
Genau, also du kannst bei dem Open Cloud eben alles hinterlegen.
Aber ich habe jetzt auch schon gelesen, der hat in drei Tagen 100 Euro verballert oder
in zehn Tagen 100 Euro verballert, irgendwie sowas um den Dreh.
Noch viel mehr.
Weil der natürlich nonstop jede Anfrage bearbeitet, jeden Befehl, was du ihm gibst,
zieht im Hintergrund Tokens und Tokens kosten Geld und du musst mittlerweile, wir hatten
das in unserem Apo Gespräch auch schon mal oder wir hatten die Apo Sendung ja auch, auch
hier brauchst du quasi mehr Apo oder um diese KI zu nutzen musst du mehr Tokens kaufen und
du brauchst mittlerweile Apo dann für das Sprachmodell was du benutzen willst, du brauchst
ein Abo-Modell für Open-Glo oder das ist jetzt noch kostenlos, aber ich glaube, es steht
gerade in der Verhandlung, um das zu verkaufen, was ja auch sieht zu werden.
Es gibt vorstimmte Interessenten daran, die er noch ausmögen möchten und das als Produkt anbieten möchten,
weil das natürlich eine gute Erweiterung ist für einen normalen Chatbot.
Ja, aber wenn du das mal wirklich überlegst, es hat ein Entwickler in drei Monaten rausgehauen,
mit 10 KI-Agenden, die sich gegenseitig weiterprogrammiert haben, das selbstständig veröffentlicht
haben. Und der kann jetzt quasi so deine Identität übernehmen. Das ist ja schon ein krasser
Fortschritt oder das ist die KI komplett entfesselt. Du gehst gar nie mal ins Netz oder du setzt
dich immer mehr vor den Rechnern, du sprichst quasi nur noch mit deinem Handy und im besten
mit deiner Smartwatch und der kann deine Aufgaben im Hintergrund erleben.
Ja, aber da finde ich halt, ist auch wirklich, man sieht halt dieses Agenten, die Art, wie der Agent
funktioniert, ist nochmal ganz anders, wie wir jetzt halt mit KI interagieren. Und wenn ich jetzt
halt mir vorstellen würde, es wäre eine Grafikagentur, die Werbe-Grafiken macht. Und wir alle wissen,
dass die KI auch sehr gute Grafiken kann und sehr viel Design erstellen kann.
Zieh mal in deinem eigenen Logos, mal kurz nebenher.
Alles mit KI generiert, keine Künstler, keine Fähigkeiten, irgendwelche Bildbearbeitungstools
zu bedienen. Aber wenn ich jetzt eine KI-Agentur, ich bin jetzt eine Werbeagentur, ich mache jetzt
mein Eingangskanal, wo meine Aufträge reinkommen. Da mache ich jetzt so einen Agenten hin. Und
eine Anfrage entgegen und setzt sie auch sofort um und schickt das Ergebnis dem Kunden. Und der
Kunde kann dann sagen, ja, finde ich gut oder finde ich nicht gut. Und wenn er es gut findet,
dann wird auch gleich abgerechnet. Dann wird die Rechnung erstellt, dem Kunden geschickt. Du kannst
so eine ganze Werbeagentur automatisieren. Du brauchst ja keine Mitarbeiter mehr.
Okay, dann erkläre ich nochmal ganz kurz. Wir haben das jetzt ziemlich oft benutzt,
aber ich will nochmal einen Hörer vielleicht auch abholen. Was ist nochmal genau ein Karrieregent?
Was macht er genau? Das Ding am Agenten ist ja, dass er aktiv im Hintergrund arbeitet. Er ist da.
Wie ich gesagt habe, du kannst halt mit ihm interagieren zu jeder Zeit und er kann auch aktiv
zum Beispiel in den E-Mail-Postfächer schauen und schauen, ob da jetzt eine neue Nachricht reinkommt,
ist da eine neue Anfrage und kann darauf reagieren. Das ist ja was, was, was, sonst nicht, sonst bist
immer noch der, der das Modell bedient, indem er vor dem, du sitzt immer noch vor dem Rechner,
du schaust auf deinem E-Mail-Postfach, guckst rein, da kommt eine E-Mail rein mit einer Anfrage,
wie ich brauche ein neues Logo für mein Food Truck zum Beispiel und ich habe irgendwie ein
Pizza-Business und das ist ganz lustig finde ich, ich habe so ein italienisches kleines Dreiradmobil
und hinten drauf ein Pizzarofen, ich hätte das gerne in meinem Logo drin, so und jetzt bin ich ja
ja als Mensch derjenige, der erstmal die E-Mail liest, dann sagt okay gut, also der hätte gerne so
ein Logo, da soll ein bisschen das Auto drin sein, das kann alles der BOT. Der BOT liest die E-Mail,
ah ja, okay, ich brauche Logo, da ist dieses Auto drin von Piaggio, dieser kleine Dreierad,
mit hinten drauf, ein Pizzarofen und dann... Ja, Gapel. Keine Ahnung. Dann designt er das und schickt
das einfach weg mit einem Wasserzeichen drin zum Beispiel, so dass der Kunde das natürlich oder
halt niedrig aufgelöst, so dass der Kunde es nicht sofort benutzen kann. Der Kunde denkt aber jetzt
hat nicht, dass er mit einem Bot geredet hat. Er denkt, dass er mit der Werbeagentur xy gerade
redet. Und hat nach der Anfrage schon direkt eine Antwort, ja, ohne dass der Mensch jetzt quasi hier
aktiv geworden ist? Ja, lasst mir noch ein paar Sekunden vergehen oder ein paar Minuten vergehen
und dann sieht es auch, wiegt es natürlich, so dass dieser Prozess menschlich wirkt. Verzögern
mit einer schönen Anrede und super, dass du uns auf uns zukommst und so. Natürlich machen wir hier
dir einen Vorschlag und ich würde sagen 80-90 Prozent der Leute würden es nicht hinterfragen,
dass du es jetzt von, also die würden denken, es kommt von dem Designer. Oder sind vielleicht schon
so zufrieden mit dem ersten Entwurf und sagen, ja, so mit der Richtung könnte ich gehen, das
nehme ich. Da kommt wieder Baritok und sieb 80/20. Dann kommt die Antwort, ja gerne, das nehme ich.
Und dann kommt der Bot und sagt natürlich, er ist nämlich jetzt ein Sales-Bot, also der möchte
jetzt weiterverkaufen. Soll ich dir noch Briefvorlagen machen, soll ich dir Visitenkarten machen, soll
ich dir noch eine Website herstellen? Das sind dann eben jeweils andere KI-Akenden,
die man dann programmieren muss. Der eine macht dann die Webseiten und der nächste macht die
Visitenkarten und der nächste macht... Aber der eine, der halt die ganzen Aufträge annimmt,
der ist dann derjenige, der dann die Sachen verteilt, die Aufgaben noch hinten rum verteilt
an die nächsten Bots. Und du kannst so halt ein ganzes Business aufbauen. Und das wiederum bringt
mich immer noch zu dem Ding, was ist denn jetzt eigentlich noch die Arbeit am Schluss? Ist das
jetzt Arbeit? Da wird bezahlt. Hier fließt Geld. Es wird versteuert. Der Staat nimmt auch Geld ein
dadurch. Aber wer hat denn jetzt eigentlich was geleistet? Ja, der KI-Agent wird ja, also der
Tobias will ja darauf hinaus. Wenn wir unsere Arbeit bringen, zahlen wir dafür, ich sage mal,
eine Lohnsteuer oder wir kriegen von unserem Angestellten Gehalt, kriegen wir Abzüge für
Krankenversicherung und Lohnsteuer und wie auch immer. Der KI-Agent hat natürlich keine
Lohnversteuerung und damit schwindet natürlich die Steuereinnahme und wenn die Steuereinnahme so
in dem Sinne verschwindet, führt das natürlich zwangsläufig irgendwo zu Kützungen in einem
anderen System, weil wenn wir das quasi automatisieren, fehlt die Steuer.
Ja, unser Haushalt, also unser Haus, unser Bundeshaushalt ist ja so konzipiert, dass
wir auf alles Steuern zahlen und die Steuern sind die Einnahmen des Staates.
Der Staat selber stellt ja nichts her, er tut nur Infrastruktur bereitstellen und
nimmt sich dafür Steuern. Und wir bringen Leistung und verkaufen die, exportieren die
und dadurch generieren wir einen Wert, der dann wieder investiert werden kann im Land.
Aber wenn jetzt kein Wert wirklich, also es wird immer, also nochmal dieses, dieses
Agentur-Ding, finde ich ist ein gutes Beispiel.
Früher hast du eine Agentur gehabt und hast vielleicht 40 Mitarbeiter gehabt, um alle deine
Anfragen zu beantworten.
Und kreative Köpfe vor allen Dingen?
Ganz viel kreative, genau.
Und dann aber auch ganz viele Leute, die halt Sachen ausgeführt haben, Sachen gemanagt
haben, Sachen umgesetzt haben.
So, jetzt haben wir, jetzt reduzieren wir die 40 auf 4, machen aber noch die gleiche Menge
an Kundenbetreuung, weil die anderen, also 90 Prozent der Belegschaft wurde jetzt automatisiert.
Was ja fantastisch ist für denjenigen, dem die Firma gehört, weil er hat nur noch 10
Prozent der Lohnkosten, die er zahlen muss, aber er hat 100 Prozent der Einnahmen.
Er hat die Effizienz gesteigert und die Produktivität.
Beides, was man eigentlich quasi widdelt. Gleichzeitig. Wobei, man muss jetzt natürlich auch sagen,
er stellt ja trotzdem noch dieselbe Rechnung in derselben Höhe. Diese Mehrwertsteuer fällt
ja quasi auch an, beziehungsweise als Unternehmer, bis er dann wieder vor Steuerabzug berechtigt.
Er wird trotzdem in der Unternehmens, er wird eine Gewinnsteuer bezahlen, auf seine Gewinne
und alles, er wird bei einer Abführung. Es ist weniger als ein Lohnsteuer und es ist
auf jeden Fall am Schluss, hat er jetzt auch nur noch vier Leute, die Gehalt bekommen und
die vier Leute können dieses Gehalt verwenden, um wieder in die Wirtschaft zu investieren
in Deutschland. Und dasselbe ist ja auch mit Krankenversicherungweiträge, ja. Das funktioniert
unser Kassensystem dann quasi so. Die anderen 36 Mitarbeiter, die jetzt vor die Tür gesetzt
hat. Wo sind die denn hin? Die brauchen jetzt selber KI-Argenturen.
Die gründen alle. Also der Wetter dann aus einer Agentur werden jetzt hat sozusagen zehn
Agenturen. Und die beliefern dann wieviel neue Kunden, zehnmal so viele neue Kunden.
Ich glaube nicht. Ich glaube auch nicht, weil der Markt irgendwann
dann gesättigt ist. Genau. Und dann haben wir das Problem, dass ja
keiner mehr da ist. Also da ist ja dann kein Kunde mehr, also brauchst du auch die Arbeit
nicht mehr und es wird da definitiv weniger Leute geben, die arbeiten müssen.
So, und nehmen wir das Beispiel jetzt mal, bei Mercedes-Benz oder bei BMW, ich weiß nicht
mal wo es mal wird jetzt an einer Stanzmaschine, wird ausgetauscht durch ein Roboter. Der Roboter
schiebt jetzt in das, nimmt das Blech, legt es in die Stanzmaschine, drückt die zwei
die Stanzmaschine verdrunter, er nimmt das alte Blech raus, legt es auf eine Palette,
nimmt ein neues Blech, legt es in die Stanzmaschine, drückt die zwei Knöpfe,
die Stanzmaschine verdrunter, nimmt es wieder raus. Das war ein klassischer Mitarbeiter am Band,
wie man so schön sagt. In der Fertigung genau. In der Fertigung, das wird jetzt quasi durch
Robotik gemacht. Das heißt, wenn der Roboter nur die Hälfte so gut ist oder nur die Hälfte
davon rausbringt, ist er immer noch günstiger, weil er keine Lohnsteuer kostet, weil er keine
Sicherungsbeiträge kostet, weil er im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr arbeitet, bis er sich selber
den Arm abhakt in der Stanzmaschine, dann wird er ersetzt oder es gibt einen Ersatzroboter,
der irgendwo hinten im Lager steht oder der Akku ist kaputt, dann tauscht man den Akku
aus. Das heißt die Stanzmaschine produziert im Dreistunde-Takt oder eben nicht, also produziert
non-stop theoretisch. Und das Schöne ist ja, dass diese Standsmaschine, die muss ja nicht
mal umgebaut werden. Also die muss ja nicht mehr für den Roboter angepasst werden, sondern
Roboter ist ja so angepasst an den Mensch, dass er diese Maschine bedienen kann, weil
er wie ein Mensch agiert. Ja, deswegen sehen die Roboter ja so menschisch aus, damit sie
menschliche Arbeit machen können. Aber auch hier, diese Steuer fällt weg. Richtig. Und
auch die Frage, ob das jetzt hat, also die Arbeit wird geleistet, die Platte wird gestanzt,
Aber wir werden in diesen Fabriken immer weniger Menschen arbeiten sehen.
Und das ist, wir haben ja schon sehr viele Industrierobotter.
Die Industrierobotter sind ja mehr so arme, die Sachen von A nach B heben können oder
auch Löten schweißen und alles können.
Sehr präzise immer, sehr schnell auch.
Die sehen aber nicht menschlich, die können auch meistens sich nicht bewegen.
Jetzt haben wir menschliche Roboter, das heißt wir müssen hier gar nicht so viel umbauen.
Wir müssen nur die Menschen rausbringen aus der Halle und die Roboter dafür reinstellen.
Und dann läuft die Halle genauso wie vorher. Nur ohne, dass irgendjemand sich unterhält.
Also es ist einfach still.
Genau, der Roboter muss auch nicht aufs Klo.
Der ist halt nix, er geht halt laden, aber dann kommt der Nächste aus der Ladeschatzung raus und übernimmt seinen Job.
Er geht dann rauchen.
Du hast auch niemanden, der High-Performer ist am Band oder so was, du bist auch nicht.
Du hast ihn kein Vorarbeiter, du hast einfach nur ein und dasselbe Modell, was überall rumrennt.
Und der produziert natürlich, ich sag mal, auf Halte, auf Lager, ja.
Aber nochmal, wenn die ganze Steuer fährt.
Also deswegen sind ja den KI Chefs, CEO's fordern ja alle
in bedienungslose Grund gehalten, damit...
Das Guteinkommen ist jetzt so on-board wie noch nie.
Also so...
Also die ganzen, genau die ganzen Tech-Leute finden, dass das jetzt die Lösung ist,
weil sie genau das sehen, dass wir ja alle arbeitslos werden.
Ja, alle würde ich jetzt jetzt sagen.
halt ein Großteil und dieses, der Großteil ist ja dann auch ein Großteil vom Kaufkraft,
der einfach wegfällt. Weil wer kauft denn die Tokens, wenn er keinen Einkommen hat?
Wer kauft sich überhaupt noch die Produkte, wenn er keinen Einkommen hat?
Ja. Und welches Einkommen ist dann sozusagen, wer bestimmt, was ein, was ein Gut ist, was sozusagen
jeder bekommen sollte? Also irgendwelche Basic Values, wie zum Beispiel Nahverkehr oder Strom
oder Wasser, dass du halt überlebst, dass du halt auch unterwegs bist oder mobil bist
und was ist ein Luxusgut dann? Also wer bestimmt das, was du dir dann, was du haben darfst
und was nicht? Ja, ich meine, du hörst ja unsere aktuelle Politik, sagt ja schon, wir
müssen mehr arbeiten, wir müssen mehr arbeiten. Das check ich überhaupt nicht. Also ich verstehe
es wirklich nicht. Also ich finde, das ist genau eigentlich falsch. Ich glaube, dass
dass hier noch alte graue Männer sind, die hier am Steuer sitzen und die vielleicht nicht
so mit der Zeit gegangen sind oder die Zeit vielleicht nicht verstehen. Aber wir wollen
hier quasi mal aufzeigen, das Problem ist halt das System, so wie wir es jetzt quasi gerade
ummodellieren, bauen oder wie wir produzieren oder wie wir agieren oder arbeiten, das verändert
sich gerade mächtig durch die KI-Transformation, Roboter-Transformation, unsere Systeme mit
drum herum, kranke Versicherung, Pflegeversicherung, Arbeitsdosen, Geld, Lohnsteuer, Mehrwertsteuer.
Generationenausgleich, so was, ja Rente.
Das System muss sich auch verändern oder dann ist jetzt mal, das wieder eins meiner Lieblingsthemen,
muss ich jetzt wieder sagen, Geld ist quasi unsere Erfindung. Wir benutzen das Geld, Gewährung, wie auch
immer du das bezeichnen willst, als Technologie. Dieses System stellt das generell in Frage und das
hinterfragt so quasi im Moment halt noch niemand, weil die Firmen wollen aktuell Geld verdienen und
deswegen die Tokens. Die Firmen wollen quasi die selber Produktion aufrechterhalten, aber an
statt den Menschen mit den Kosten und mit den Ausfällen durch Robotik, nur wenn quasi das alles
wegfällt, wenn der Mitarbeiter am Band, da auf einmal, ich sage es mal, wirklich arbeitslos wird
und kein Einkommen hat, kann der sich auch das Auto und den Token und das alles nicht leisten,
dann ist wirklich die Sinnfrage, was sind wir? Sind wir nur noch Konsumenten oder schauen wir
nur noch zu oder müssen wir das System Geld neu definieren? Müssen wir das Energiebasiert vielleicht
machen, weil das auch momentan ein RAS gut ist, ja, müssen wir vielleicht neue Technologie finden,
wie die Kernfusion oder was es da halt gibt. Ja, aber auch wenn wir das dann gelöst haben, so was
wir die Kernfusion reingebracht haben und der Strom auch nicht mehr Mangelware ist, sondern im
Überfluss da ist, dann ist das ja alles noch hinfälliger. Also was spricht denn jetzt dagegen
noch so was zu machen, wie halt alle Leute auszutauschen? Wir haben halt jetzt den Strom nicht
für. Okay. Aber wenn wir dann so eine Kernfusion haben oder irgend eine andere Möglichkeit
gefunden haben, dass es besser ist, den Strom zu speichern, dann wird doch jede Firma, jeder
herstellende Betrieb, wird sich doch, der wird so krass nachfragen, dass er jetzt alles
austauschen kann, den Menschen, der Fehler macht, der Mensch, der krank wird, der Mensch,
der alt wird, der Mensch, der Mensch, den man einlernen muss, den wir doch sofort austauschen
wollen gegen so einen super effizienten Roboter.
Wir müssen hier einfach auch mit uns dieser Zeit anpassen und da müssen Lösungen her
in irgendeiner Form.
Weil das System, so wie es jetzt ist, wir steigern gerade, jeder sieht die Steigung der Effizienz
und die Gewinnsteigerung, aber die endet irgendwann.
Also wenn wir ausgetauscht sind am Roboter, wenn die Lohnsteuer nicht mehr fließt, an
wen willst du es noch verkaufen? Wo willst du dein Gewinn noch hin? Was machst du mit den Produkten,
die im Prinzip keiner mehr kaufen kann, weil die Kaufkraft niemand da ist oder weil das Geld so
inflationiert ist? Ja, also das ist ja jetzt die große Frage. Das Interessante war doch auch,
sorry, das ist nicht der Wohne. Das Interessante auch an der Stelle ist ja, dass man ja vor 100
Jahren ja auch schon solche Gedanken hatte. Man hatte Menschen, die 13, 16 Stunden am Tag
gearbeitet haben. Die haben Lohn bekommen, sind nach Hause gegangen, sind ins Bett gefallen
und sind wieder morgens aufgestellt und sind wieder arbeiten gegangen. Und irgendwann hatte man aber
so eine so eine man wollte eine Konsumgesellschaft, eine Gesellschaft die die Wirtschaft am Leben hält,
dadurch dass sie die Produkte kauft. Also hat man gesagt, was brauchen wir dafür? Wir brauchen Menschen,
die Zeit haben diese Produkte zu konsumieren. Also hat man die gesagt, man hat gesagt,
dann okay, acht Stunden am Tag reichen. Das ist super, wir können dann drei Schichtbetrieb
fahren an so einem Band und so was. Das kann man super einteilen und wir teilen den Tag
auf in acht Stundenstücke. Acht Stunden schlafen, acht Stunden arbeiten, acht Stunden Lifestyle,
Leben genießen, Freizeit und so was. Was ja nichts anderes bedeutet wie...
Ja ich stelle mal ganz kurz in Frage, wie viel... wer von euch hat acht Stunden Freizeit
am Tag?
Wer kann acht Stunden schlafen?
Ja genau.
Das ist so, ja, aber das ist ja so ein Grundkonzept dahinter, was mal Ökonomen sich überlegt
haben, warum wir eigentlich so 40 Stunden Woche haben und acht Stunden Tag, ist ja damit
wir Zeit haben, Bücher zu kaufen, die zu lesen, Filme zu gucken, uns irgendwie handwerklich
im Haus zu betätigen und irgendwelche Sachen im Garten zu bauen, dafür in einen Baumarkt
zu fahren oder in einen Supermarkt einkaufen zu gehen.
Man muss auch sagen, das wurde sich schon erstreigt oder erkämpft.
Es war auch die Idee dahinter, dass man natürlich die Wirtschaft ankurbelt, indem man den Leuten
die Möglichkeit gibt, Geld auszugeben. Das Geld muss in den Umlauf gebracht werden.
Natürlich, ja. Also man muss das schon irgendwie konsumieren, verbrauchen.
Es ist eine Konsumgesellschaft. Es gibt wenig Leute, die enthaltsam oder minimalistisch leben,
die sich sagen, sie wollen das nicht das System, es gibt das Konzept, gibt's. Viele aber haben
natürlich immer diesen Traum, ja, gesehen daher ein Haus, eine Familie, ein Auto. Früher diese
Werbung, ja, mein Haus, mein Auto, meine Familie, mein Kind. Der Klassiker. Der Klassiker und so was.
Das ist, da sind wir schon geprimed drauf. Und das ist ja der gute Grund,
ist damit wir dieses System am Laufen halten. Ja, guck mal, hier hast du schon gesehen,
ich hab hier das neueste iPhone und ich hab hier das neueste Android-Handy und und und. Ja,
Das ist genau so.
Instagram und Influencer und das ganze Tool ist ja nichts anderes.
Es ist dafür da eine weitere Maschine, um dir Produkte zu verkaufen.
Ja, und ich sage jetzt einfach mal ganz ehrlich vom ersten iPhone, also vom ersten Smartphone
bis heute, so viel verändert hat sich jetzt auch nicht.
Genauso wie bei vom ersten Auto.
Es läuft nach wie vor mit vier Rädern, hat ein Lenkrad.
Das iPhone hat immer noch ein Touch-Display, eine Kamera, die Technik und die Prozessoren
ist schon schneller geworden. Keine Frage. Da hat schon auch eine technische Fortschritt
stattgefunden. Aber das Grundprinzip...
Das ist keine Revolution.
Es ist keine Revolution, es ist immer nur eine technische Verbesserung.
Aber das Smartphone war die Revolution.
Der Smartphone war die Revolution. Und KI ist jetzt natürlich auch eine Revolution.
Und die KI macht uns das erste Mal, ich sag jetzt mal, messbar oder analysierbar, so wie
wir Tiere und wir auch immer alles erforscht haben. Wir hätten wir jetzt quasi selbst gescannt
uns wird der Spiegel vorgehalten und es passiert der Moment, dass erst einmal auch jemand schlauer ist,
wie die Menschheit an sich selbst, weil das gesamte Wissen von uns allen gebündelt in der
Maschine steckt und der auf sämtliche Fragen oder ich sag mal auf sämtliche Fragen gibt es ja net,
aber auf 99 Prozent deiner Fragen in deinem Leben kann die KI Antworten, Lösungsansätze
geben. Wenn wir von alltäglichen Problemen reden, wir hatten es schon besprochen in, ich
sage mal, in psychologischer Hilfe, in Ideengeber, in sämtlichen Bereichen. Ich habe von Freunden
gehört, die die Richten machen damit eine Inneneinrichtung, wie baue ich mein, mein Boot
ziehe man nach Feng Shui auf, oder wie kann ich das steilig verbessern? Ich frag die KI,
der Innenraumberat, der Innenraumgestalter oder Berater, den brauchst du jetzt auch nicht
mehr dafür. Ja, und der nächste Punkt ist halt das, was wir ja auch am Anfang gesagt
haben. Du fragst die KI, wie kann ich mein Moorzimmer moderner gestalten? Und er gibt
dir dann nicht die Liste aus für irgendwie die Produkte bei IKEA, sondern er sagt, soll
ich es für dich bestellen? Und dann sagst du einfach, natürlich mach mal, du musst die
Produkte aufbauen noch, ja da sind wir noch, wir sind noch nicht soweit, dass sie dann das
aufbaut, aber der Roboter, der es dann liefert irgendwann, der könnt es dann auch aufbauen
für dich.
Bis wir den Moment haben, dass er wirklich Möbel aufbauen kann, also ich sage jetzt mal
Also bis die KI und der Roboter wirklich die komplette Handwerk ersetzen kann.
Also ich denke an den Dachdecker.
Der Roboter steigt jetzt so die Leiter hoch und deckt die Ziegeln so.
Ja, aber ich denke, das ist so was wie dieser Open-Claw-Moment.
Du denkst halt, so was geht gar nicht oder so was gibt es noch nicht.
Und dann kommt einer und sagt, ich habe jetzt drei Monate mit Vibe-Coding diesen Roboter programmiert,
dass da eine Leiter hoch geht.
Guck mal, das macht jetzt ganz easy.
Und auf einmal denkst du so, das geht ja doch.
Also das sind diese Momente, die man eigentlich nicht glaubt, dass sie halt so schnell passieren
können und sie kommen aus dem Nichts.
Ja, Boston Dynamics hat jetzt auch diese Woche gepostet.
Der neuste Atlas schafft jetzt das Rad, den Backflip und Handstandüberschlag.
Haben sie ganz toll gezeigt.
Also wenn der Roboter so agil wird und sogar eine Backflick schafft, dann glaube ich sogar,
dass er auch in den ersten Stock springen kann oder sich an den Gerüst hochziehen kann oder...
Pass mal auf, jetzt ist ja gerade Olympia.
Pass mal auf, wenn der jetzt irgendwann in Olympia dann die KI-Roboter antreten gegen die Menschen im Snowboarden oder sowas,
ja, und dann die besten Tricks machen,
das wird auch ziemlich komisch, oder?
Ja, Olympia ist ja, weil ich sage mal, ein Wettkampf unter uns Menschen und wo wir uns quasi messen.
Ja, aber dann kommt der Boss mit Dynamics und sagt einfach so, wir möchten da mal was zeigen.
Wir haben da mal was vorbereitet, einfach nur zum Showcase.
Und dann guckt die ganze Welt auf so ein Abfahrtsrennen, irgendwie Skiapfad oder so was.
Dann guckt sich das an und auf einmal schießt da so ein Atlas die Piste runter schneller als jeder Mensch.
Wurde ja in dem Film dargestellt, "Bionic Sisters", ich weiß nicht, ob du das gesehen hast.
Ich habe ihn auch nicht, ich habe nur diese Zusammenfassung quasi reingezogen.
"Bionic Sisters" sind zwei Schwestern, zehn Weitsprungen, Weitsprungen, Athletinnen.
Die eine verliert irgendwie ein Bein und kriegt es dann quasi künstlich nachgemacht, hat dann
bionisches Bein und springt natürlich mit diesem Bein zehn Meter weiter. Und es waren beide Weltspitze
und dadurch konnte sie dann bei den Bionik-Weltmeisterschaften, Olympiaten oder wie auch immer
Weitspunktteilen nehmen. Und die andere Schwester hängt natürlich hinterher, weil sie zwei
gesunde Beine hat und sie überlegt sich deswegen die Beine abzuhacken und sich dann auch bionische
Beine zu geben, damit sie quasi dort dann mitmachen kann. Also auch dieses Dilemma.
Das ist aber sehr, sehr pankmäßig. Ja, wurde auch schon verfilmt. Es gibt schon sehr viele Ideen
in diese Richtung, aber die Mensch, ich bin immer noch für den Mensch. Aber ich weiß, aber wir sind
halt leider aktuell so fühlt sich auf jeden Fall an eher am absteigenden Ast. Also wir sägen
uns selbst den Ast gerade ab, auf dem wir sitzen. Ja, weil halt jemand schlauer wird wie wir und das
gab es vorher so quasi noch nicht. Schlauer, mobiler, stärker, das ist schon sehr spannend und
gefährlich zugleich. Also wir müssen immer noch die Kontrolle behalten. Also ich fand es heute
wie das sehr, sehr spannend topiert, war wirklich gut ab.
Ja, eine schöne Diskussion über eine vielleicht nicht so schöne Zukunft, aber die, ich bin
ja für die Utopie, also das bedingungslose Grundeinkommen und wir alle werden einen
Sinn in unserem Leben finden, da bin ich mir sicher und der muss nicht arbeiten.
Und ich glaube uns gehen die Ideen auch nicht aus.
Nein, glaube ich auch nicht.
Also bis zum nächsten Mal, schön, dass ihr dabei war.
Danke schön fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal.
Bis dann, tschau tschau.